Das Motto im Februar 2007 lautete:

"800 Jahre?, Na und?, Beim DKS gehts immer rund! 2.Teil"

DKS Fasching ganz im Zeichen des Ortsjubiläums 800 Jahre, na und - beim DKS geht’s immer rund! Ein volles Haus, die Turnhalle der Mittelschule, erwartete am 17.02. den ersten Fasching dieses Jahres und das neue Programm des DKS. Nach dem traditionellen Auftakt durch die Standartenformation und der Eröffnungsrede von Stefan Wanke begann das diesjährige Programm.

Im abgedunkelten Saal zogen im Kerzenlicht Mönche in die Halle, im Gefolge eine Karre mit den ersten Steinen für unseren Ort. Unter frechen Sprüchen und Gags, von Obermönch Tino Schwarz wurde der Grundstein gelegt und die erste Mauer errichtet, welche jedoch bald unter einem Knall und viel Rauch wieder einfiel. In der Folge erschien das Fabelwesen von Sayda, Tina Zemmrich, die diesmal durchs Programm und die „800 + X“ Jahre unserer Stadt führte. Tina leitet mit einer schnellen Verwandlung in eine Hexe zum nächsten Programmpunkt über, zu dem das DKS-Ballett zum Hexentanz einlud. Perfekt und verführerisch tanzten die Frauen unter der bewerten Leitung von Jana Geiler, wofür es viel Applaus gab.

Nach der Überleitung von Tina ging es dann in die Zeit der Ritter. Es betraten der Ritter von Schönberg, Sandro Katschner, und sein vorwitziger Knappe, Rene Schwarz, die Bühne. Rene’ erzählte manche Geschichte und auch Ritterlatein, so dass er unter Schwertschlägen seines Herren das Weite suchen musste, begleitet vom tosenden Beifall des Publikums. Im Anschluss gab es einen großen Zeitsprung, denn Tina führte uns in die Zeit der 70er. Natalie und ihren Girl’s begeisterten die Zuschauer mit Tanzdarbietungen zu einem ABBA-Mix. Ein neues Gesicht unter den Narren und noch dazu mit einer traumhaften Stimme wurde beim Auftritt des Feuerwehrmannes vorgestellt. Als Gesangsduo boten Tino Schwarz und Julia Jahn neue Titel aber auch den Klassiker „Steh auf wenn du aus Sayda bist“ dar. Sie erhielten für die perfekte Darbietung viel Applaus.

Da Julia am Sonntag leider nicht auftreten konnte, sprang Tina Zemmrich ein, die gleichfalls mit Tino ein super Duo ablieferte.

Zum Familienfasching wurde eine Überraschung nach diesem Auftritt eingefügt. Der jüngste Tanznachwuchs, die „Tanzmäuse“, hatte seinen großen Auftritt, den sie unter der überzeugenden Führung von Jana Geiler mit viel Eifer meisterten. Die Bewunderung und Anerkennung der Gäste war zu spüren und die Begeisterung drückte sich im Applaus aus. Nach soviel Temperament und Schwung musste erst mal etwas Ruhe in den Saal kommen. Den brachte die Bademeisterin, Stefan Wanke, mit ihren Saunagästen mit, was aber nicht für die Lachmuskeln zu traf. Mit spitzer Zunge und scharfen Sprüchen ging es an manche Schwäche unserer Zeitgenossen.

Im Anschluss zeigten Dani und Rene Szegi pantomimisch die Probleme im Paradies. Die Überleitung zur nächsten Programmnummer gestaltete Tina gekonnt und riss das Publikum mit, denn es wurde das Männerballett angekündigt. Im sexy Outfit und mit Grazie zeigten die Jungs wieder alles zu einer Choreografie im Charleston-Stil. Eine Gesangseinlage von Tina folgte, zu der sie das Publikum zum Mitmachen forderte, sie wurde unterstützt mit Klatschen und als Cheersleader.

Anschließend schwebten Käpt`n Kork und Mr. Spok mit ihrem Raumschiff Surprice ein und die beiden „warmen“ Weltraumhelden, gespielt von Jan und Mia, „schossen“ ohne Zensur auf alles was in Sayda aktuell ist. Der Höhepunkt vor dem großen Finale wurde der Tanz des DKS-Balletts mit der Choreografie vom Übergang der DDR zur BRD. Mit passender Musik und Kostümen wurde auch tänzerisch das Thema interessant dargestellt. Zum Finale kamen alle Darsteller auf die Bühne, der Präsident Tino Schwarz gab die Kussfreiheit bekannt und die Tanzfläche für alle frei. Nach dem Finale und dem Dank an die Sponsoren wurde an beiden Tagen zum Tanz aufgespielt. Am Sonnabend spielte die „Borneo“ Band und am Sonntag die „Friedebacher Feuerwehrmusikanten“, die beide von der Disco „Royal“ unterstützt wurden. Am Sonntag wurde dann der Rathausschlüssel wieder an den Bürgermeister übergeben, mit dem Hinweis: Nur Narren beherrschen das Chaos, aber die können nicht überall sein. DKS – Hellau. Dank des Jugendclubs Friedebach konnte auch diesmal die Darbietungen, für alle Zuschauer besser sichtbar, auf einer Bühne vorgeführt werden.

Volker Krönert, DKS e.V.

 


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